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Mahnung schreiben mit KI

Fülle das Formular aus, kopiere den fertigen Power-Prompt, paste ihn in ChatGPT, Claude oder Gemini. Saubere, rechtssichere Mahnung in unter zwei Minuten.

§286 / §288 BGB konform DSGVO-sicher by design Kostenlos Ohne Anmeldung
Power-Prompt-Generator
Erste, zweite oder dritte Mahnstufe. Verbraucher oder Unternehmer.
Deine Daten verlassen den Browser nicht. Alle Eingaben werden lokal in JavaScript verarbeitet. Wir speichern, übertragen und sehen nichts. DSGVO-konform by design.
Dein Briefkopf als Gläubiger (optional)

Auch Deine eigenen Daten, nicht die des Schuldners. DSGVO-unbedenklich. Wenn ausgefüllt, baut die KI einen kompletten, versandfertigen Briefkopf ein.

Deine Bankverbindung als Gläubiger (optional)

Das sind Deine eigenen Daten, nicht die des Schuldners. DSGVO-unbedenklich. Wenn Du sie hier einträgst, baut die KI sie direkt in den Brief ein. Wenn Du sie leer lässt, setzt die KI Platzhalter.

Kundenname und persönliche Daten gibst Du erst nachträglich in ChatGPT ein. So bleibst Du DSGVO-konform.

Dein Power-Prompt ist fertig
So geht's weiter (DSGVO-konform):
  1. Klick auf "In ChatGPT/Claude/Gemini öffnen". Der Prompt landet automatisch in Deiner Zwischenablage.
  2. Im KI-Fenster Cmd+V (Mac) oder Strg+V (Windows) plus Enter drücken.
  3. Die KI gibt einen Brief mit Platzhaltern [KUNDENNAME] und [ANREDE] aus. Diese Platzhalter dort nicht ausfüllen.
  4. Brief mit Platzhaltern in Word oder Dein Mail-Programm kopieren.
  5. Erst dort lokal die Platzhalter durch echte Schuldnerdaten ersetzen und versenden.

So bleibt die Schuldner-Identität nie im Browser oder bei einem KI-Anbieter.

Warum dieser Generator deutlich mehr leistet als ein generischer Prompt

Eine gute Mahnung ist juristisch sensibel. Nach §286 BGB tritt Verzug nicht automatisch ein, nach §288 BGB sind die zulässigen Verzugszinsen abhängig vom Schuldnertyp, und seit 2. Februar 2025 verlangt Art. 4 der EU-KI-Verordnung KI-Kompetenz von allen Nutzenden, die KI im Beruf einsetzen. Ein einfacher Prompt wie "Schreib mir eine Mahnung" deckt nichts davon ab.

Dieser Generator baut Dir einen Prompt von 500 bis 800 Wörtern, der:

  • die korrekte Mahnstufe samt passender Tonalität setzt (Stufe 1 freundlich, Stufe 2 sachlich-bestimmt, Stufe 3 formell)
  • die richtigen Verzugszinsen-Sätze nennt (5 oder 9 Prozentpunkte über Basiszinssatz, je nach Schuldnertyp)
  • bei Unternehmer-Schuldnern die 40-Euro-Pauschale nach §288 Abs. 5 BGB einbaut
  • die KI explizit anweist, was sie nicht tun soll (keine Drohungen, keine Rechtsberatung, keine falschen Versprechen)
  • einen klaren Output-Aufbau vorgibt: Anrede, Bezug zur Rechnung, Forderung, Frist, Zahlungsdetails, Schlussformel
  • Selbst-Check-Anweisungen am Ende enthält (Stimmen Beträge? Stimmt Tonalität zur Mahnstufe?)
So bleiben Schuldnerdaten Deinen Rechner nie:
  1. Du gibst dem Generator nur sachliche Daten (Beträge, Rechnungsnummer, Mahnstufe). Keine Schuldnerdaten.
  2. Der Generator erzeugt einen Prompt mit Platzhaltern wie [KUNDENNAME] und [ANREDE].
  3. Du pastet den Prompt in ChatGPT, Claude oder Gemini. Die KI erzeugt einen Brief mit denselben Platzhaltern.
  4. Du kopierst den Brief mit Platzhaltern zurück nach Word oder ins Mail-Programm.
  5. Erst dort, lokal auf Deinem Rechner, ersetzt Du die Platzhalter durch echte Schuldnerdaten und versendest.

Personenbezogene Daten verlassen Deinen Browser nie und werden nie an einen KI-Anbieter übermittelt. Das ist der saubere Weg nach Art. 6 und Art. 28 DSGVO.

Rechtlicher Rahmen in Deutschland (Kurzfassung)

§286 BGB: Wann tritt Verzug ein?

Verzug tritt durch Mahnung nach Fälligkeit ein. Eine Mahnung ist nicht zwingend nötig, wenn eine kalendarische Fälligkeit vereinbart war oder bei Verbrauchern 30 Tage nach Rechnungszugang plus Hinweis auf diese Folge auf der Rechnung. Bei Unternehmern reicht meist die vereinbarte Fälligkeit selbst.

§288 BGB: Höhe der Verzugszinsen

Bei Verbrauchern: 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz der Bundesbank. Bei Unternehmern: 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Den aktuellen Basiszinssatz veröffentlicht die Bundesbank zum 1. Januar und 1. Juli.

§288 Abs. 5 BGB: 40-Euro-Pauschale bei B2B

Im B2B-Bereich kannst Du zusätzlich zu Verzugszinsen eine Verzugspauschale von 40 Euro verlangen, ohne dass Du den konkreten Schaden nachweisen musst.

Wichtig: Dieser Generator liefert eine sprachliche und strukturelle Vorlage. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei komplexen Forderungen, Bestreiten der Forderung oder gerichtlichem Mahnverfahren konsultiere einen Anwalt oder eine Anwältin. Den konkreten Basiszinssatz musst Du selbst eintragen (Stand prüfen bei der Bundesbank).

Mahnung in Deutschland: Schnellüberblick

Die wichtigsten Eckwerte für rechtssichere Mahnungen nach deutschem Recht. Stand: 2026.

5 Pp
Verzugszinsen Verbraucher (über Basiszinssatz, §288 Abs. 1 BGB)
9 Pp
Verzugszinsen Unternehmer (über Basiszinssatz, §288 Abs. 2 BGB)
40 EUR
Verzugspauschale B2B (§288 Abs. 5 BGB)
3 Jahre
Verjährungsfrist (§195 BGB)
2,27 % (Stand Januar 2026)
Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank
30 Tage
Automatischer Verzug bei Verbrauchern (§286 Abs. 3 BGB)

Rechtsgrundlagen im Überblick

Regelung Inhalt Rechtsgrundlage
Verzugseintritt durch Mahnung Verzug tritt durch Mahnung nach Fälligkeit ein §286 Abs. 1 BGB
Automatischer Verzug bei Kalenderdatum Ohne Mahnung bei vereinbarter Fälligkeit nach Kalender §286 Abs. 2 BGB
30-Tage-Regel Verbraucher Verzug 30 Tage nach Rechnungszugang plus Hinweis §286 Abs. 3 BGB
Verzugszinsen Verbraucher 5 Prozentpunkte über Basiszinssatz §288 Abs. 1 BGB
Verzugszinsen Unternehmer 9 Prozentpunkte über Basiszinssatz §288 Abs. 2 BGB
40-Euro-Pauschale Pauschaler Schadensersatz bei B2B-Verzug §288 Abs. 5 BGB
Regelverjährung 3 Jahre ab Ende des Entstehungsjahres §§195, 199 BGB
Form der Mahnung Keine Formvorschrift, aber Beweisbarkeit wichtig kein Paragraph
EU-Mahnverfahren Grenzüberschreitend in der EU möglich VO (EG) Nr. 1896/2006
KI-Kompetenz Pflicht Seit 2. Februar 2025 für beruflichen KI-Einsatz Art. 4 EU AI Act

Begriffsglossar

Mahnung
Bestimmte und eindeutige Aufforderung des Gläubigers an den Schuldner zur Erbringung einer fälligen Leistung. Löst den Verzug nach §286 BGB aus.
Verzug
Rechtlicher Zustand, der eintritt, wenn ein Schuldner eine fällige Leistung trotz Mahnung oder gesetzlichem Verzugseintritt nicht erbringt. Berechtigt zu Verzugszinsen und Schadensersatz.
Verzugszinsen
Zinsen, die der Schuldner ab Verzugseintritt zahlen muss. Höhe nach §288 BGB. Bei Verbrauchern 5, bei Unternehmern 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz der Bundesbank.
Basiszinssatz
Vom Bundesbank halbjährlich zum 1. Januar und 1. Juli neu festgelegter Referenzzinssatz. Bemessungsgrundlage für gesetzliche Verzugszinsen. Stand Januar 2026: 2,27 Prozent.
Verzugspauschale
Pauschaler Schadensersatz von 40 Euro im B2B-Geschäft nach §288 Abs. 5 BGB. Kein Schadensnachweis erforderlich. Nicht im B2C zulässig.
Gerichtliches Mahnverfahren
Vereinfachtes Gerichtsverfahren nach §§688 ff. ZPO zur schnellen Titulierung unbestrittener Forderungen. Antrag elektronisch über online-mahnantrag.de.
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Vertrag nach Art. 28 DSGVO zwischen Verantwortlichem und Auftragsverarbeiter. Notwendig, wenn personenbezogene Daten an einen Dienstleister wie OpenAI oder Anthropic übermittelt werden.
EU AI Act
EU-Verordnung 2024/1689 über künstliche Intelligenz. Art. 4 verlangt seit 2. Februar 2025 KI-Kompetenz von allen Beschäftigten mit beruflichem KI-Einsatz.

Häufige Fragen zu Mahnungen und KI

Die wichtigsten Fragen zu rechtlichen Grundlagen, praktischer Umsetzung und KI-Einsatz bei Mahnungen in Deutschland. Alle Angaben mit Rechtsbezug auf das BGB.

Rechtliche Grundlagen
Was ist eine Mahnung im rechtlichen Sinne?

Eine Mahnung ist eine bestimmte und eindeutige Aufforderung des Gläubigers an den Schuldner, eine fällige Leistung zu erbringen. Sie löst nach §286 BGB den Schuldnerverzug aus, sofern die Forderung fällig und durchsetzbar ist.

Eine Rechnung allein ist keine Mahnung. Die Mahnung muss erkennbar zum Zweck der Leistungsaufforderung erfolgen.

Wie viele Mahnungen sind gesetzlich vorgeschrieben?

Keine. Das deutsche Recht kennt keine Pflicht, drei Mahnungen zu schreiben. Eine einzige Mahnung reicht für den Verzugseintritt nach §286 BGB.

Die kaufmännische Drei-Stufen-Praxis ist Konvention, kein Gesetz. Sie dient der Geschäftsbeziehungs-Pflege und der Eskalations-Logik.

Wann tritt Verzug ohne Mahnung ein?

Verzug tritt in drei Fällen nach §286 Abs. 2 und 3 BGB automatisch ein:

  • Bei kalendarisch bestimmter Fälligkeit (z.B. "zahlbar bis 31.12.")
  • Bei Verbrauchern 30 Tage nach Rechnungszugang plus entsprechendem Hinweis auf der Rechnung
  • Bei Unternehmern nach Ablauf der vereinbarten Zahlungsfrist
Wie hoch sind die Verzugszinsen in Deutschland?

Bei Verbrauchern: 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank (§288 Abs. 1 BGB).

Bei Unternehmern: 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz (§288 Abs. 2 BGB).

Der Basiszinssatz wird halbjährlich zum 1. Januar und 1. Juli neu festgelegt.

Was ist der aktuelle Basiszinssatz in Deutschland?

Zum 1. Januar 2026 liegt der Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank bei 2,27 Prozent.

Daraus ergeben sich Verzugszinsen von 7,27 Prozent bei Verbrauchern und 11,27 Prozent bei Unternehmern. Den aktuell gültigen Wert veröffentlicht die Bundesbank halbjährlich auf bundesbank.de.

Was ist die 40-Euro-Pauschale bei Mahnungen?

Die Verzugspauschale nach §288 Abs. 5 BGB ist ein pauschaler Schadensersatz von 40 Euro, den Unternehmer zusätzlich zu Verzugszinsen verlangen können.

Sie gilt ausschließlich im B2B-Geschäft, nicht bei Verbrauchern. Ein konkreter Nachweis eines Schadens ist nicht erforderlich.

Wann verjährt eine Forderung in Deutschland?

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre nach §195 BGB. Sie beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist und der Gläubiger Kenntnis davon hatte (§199 BGB).

Eine Mahnung allein hemmt die Verjährung nicht. Eine Verjährungshemmung erfordert Klage oder Mahnbescheid (§204 BGB).

Praktische Umsetzung
Welche Frist setze ich in einer Mahnung?

Üblich sind 7 bis 14 Tage in der ersten Mahnung, 7 Tage in der zweiten Mahnung und 10 Tage in der dritten Mahnung.

Gesetzlich vorgeschrieben sind keine bestimmten Fristen. Sie müssen aber angemessen sein, damit der Schuldner Zeit zur Reaktion hat. Zu kurze Fristen können als unzulässige Druckausübung gewertet werden.

Reicht eine E-Mail-Mahnung rechtlich aus?

Ja. Die Form einer Mahnung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Eine Mahnung kann per E-Mail, Brief, Fax oder sogar mündlich erfolgen.

Für die spätere Beweisbarkeit empfiehlt sich Schriftform mit Versandnachweis. Bei wichtigen Forderungen ist Einschreiben mit Rückschein oder Empfangsbestätigung sinnvoll.

Darf ich Mahngebühren berechnen?

Ja, aber nur den tatsächlichen, nachweisbaren Aufwand für Porto, Material und Buchhaltung. Übliche Beträge liegen bei 2,50 bis 5 Euro pro Mahnung.

Pauschal höhere Beträge sind als unzulässige Vertragsstrafe nach §309 Nr. 5 BGB angreifbar. Im B2B-Bereich kommt zusätzlich die 40-Euro-Pauschale nach §288 Abs. 5 BGB hinzu.

Was kostet das gerichtliche Mahnverfahren?

Die Gerichtskosten richten sich nach dem Streitwert nach dem Gerichtskostengesetz. Bei einer Forderung von 1.000 Euro betragen sie etwa 36 Euro, bei 5.000 Euro etwa 89 Euro.

Der Antrag wird elektronisch beim zentralen Mahngericht des jeweiligen Bundeslands gestellt (online-mahnantrag.de). Das Verfahren ist deutlich günstiger und schneller als eine Klage.

Wann sollte ich Inkasso einschalten?

Nach erfolgloser dritter Mahnung. Inkassodienste übernehmen Forderungen typischerweise gegen Erfolgsprovision (15 bis 25 Prozent der Forderung) oder pauschal.

Alternative: direkt gerichtliches Mahnverfahren beantragen, wenn die Forderung unbestritten ist. Das ist meist schneller und günstiger als ein Inkasso-Umweg.

KI-Einsatz bei Mahnungen
Sind KI-erstellte Mahnungen rechtssicher?

Eine mit KI erstellte Mahnung ist nicht per se unsicher. Die Rechtssicherheit hängt von Inhalt, Zustellung und korrekter Fristsetzung ab, nicht vom Erstellungsweg.

Pflicht ist eine menschliche Endprüfung der KI-Ausgabe vor dem Versand. Die KI ersetzt keine juristische Prüfung in komplexen Fällen.

Welche KI eignet sich am besten für Mahnungen?

ChatGPT (OpenAI), Claude (Anthropic) und Gemini (Google) liefern alle brauchbare Mahnungen, sofern der Prompt strukturiert ist.

Claude wird oft als sprachlich präziser im Deutschen wahrgenommen, ChatGPT als am breitesten verfügbar. Entscheidend ist die Qualität des Prompts, nicht das gewählte Modell.

Was darf ich nicht in einen öffentlichen KI-Prompt eingeben?

Personenbezogene Daten des Schuldners wie Name, Anschrift, Geburtsdatum oder Bankverbindung dürfen ohne Auftragsverarbeitungsvertrag nicht in eine öffentliche KI-Konsole eingegeben werden.

Dies wäre ein DSGVO-Verstoß nach Art. 6 und Art. 28 DSGVO. Lösung: Platzhalter im Prompt verwenden und echte Daten erst lokal im finalen Brief einsetzen. Genau das macht dieser Generator.

Brauche ich für KI-Nutzung im Beruf eine Schulung?

Ja. Art. 4 der EU-Verordnung 2024/1689 (EU AI Act) schreibt seit 2. Februar 2025 KI-Kompetenz für alle Beschäftigten mit beruflichem KI-Einsatz vor.

Eine formelle Zertifizierung ist nicht erforderlich. Eine dokumentierte interne Einweisung mit Themen wie Promptgestaltung, Datenschutz und Output-Prüfung reicht aus.

Sonderfälle
Wann sollte ich keine KI für Mahnungen einsetzen?

Bei sehr großen Forderungen, bei schriftlichem Bestreiten der Forderung durch den Schuldner, bei laufendem Insolvenzverfahren, bei Schuldnern mit Anwalt oder bei komplexen rechtlichen Konstellationen.

In diesen Fällen ist ein Fachanwalt für Vertragsrecht oder Inkasso einzuschalten. Die KI ersetzt keinen juristischen Sachverstand.

Kann ich eine bestrittene Forderung mahnen?

Eine weitere Mahnung ist bei schriftlich bestrittener Forderung selten zielführend. Bei Bestreiten der Forderung sollte die Angelegenheit zur rechtlichen Klärung an einen Anwalt übergeben oder direkt im streitigen Verfahren geklärt werden.

Das gerichtliche Mahnverfahren scheitert bei rechtzeitigem Widerspruch des Schuldners (§694 ZPO). Dann erfolgt automatische Überleitung ins streitige Verfahren.

Wie mahne ich einen Schuldner im Ausland?

Innerhalb der EU ist das Europäische Mahnverfahren nach Verordnung (EG) Nr. 1896/2006 möglich. Es ermöglicht die grenzüberschreitende Durchsetzung unbestrittener Forderungen.

Außerhalb der EU richtet sich die Forderungsdurchsetzung nach dem Recht des Schuldnerstaats. Die Mahnung selbst kann auf Deutsch oder in der Landessprache des Schuldners verfasst werden. Bei grenzüberschreitenden Forderungen ist anwaltliche Beratung dringend zu empfehlen.